Marmorieren                                                                                                                                                                                            zurück   weiter zur Galerie   Impressum

 

Marmorieren ist aufregend und man kommt, vorausgesetzt, es werden Schleimgründe und Farben aus dem Hobbyladen benutzt, auch sehr schnell zu Erfolgserlebnissen.
Ist man aber neugierig, zieht die zahlreich vorhandene Literatur zu Rate, beginnt selbst zu experimentieren, fängt das Abenteuer erst richtig an!

Meine "Werkstätten" sind Küche oder Garten. Kleine Formate bis A3 können auch im Winter in der Küche gearbeitet werden.
Größere Formate sowie Stoffe, welche für Kleidung  bestimmt sind, entstehen im Garten in einer selbstgebauten Marmorierwanne aus Holzleisten und Malerfolie im Sommer, wenn die Temperaturen jenseits der 22 Grad Grenze liegen und Windstille herrscht.

Andere Voraussetzungen bei diesen Arbeiten sind Neugier,  Gelassenheit,  genügend Platz  und Wasseranschluss am Arbeitsplatz.

Über die Technik des Marmorierens wird hier nichts geschrieben, es gibt unendlich viel Literatur darüber.

Seit Jahren lässt mich diese Arbeit nicht los.  Zahlreich waren in der Vergangenheit die Experimente mit verschiedenen Papieren, Geweben, Schleimgründen und Farben. Es wurde mit verschiedenen Schleimgründen, wie Tapetenleimen (für die Großformate),  Marmoriergrund aus dem Bastelladen  und gegenwärtig ausschließlich mit Carrageen gearbeitet.

Noch zahlreicher sind die Farben, mit denen ich experimentiere.
Die Palette umfasst  Seidenmalfarben verschiedener Hersteller und verschiedener Fixierungen,  Stoffmalfarben, handelsübliche Marmorierfarben, Tinten, Acrylfarben, Aquarellfarben und Tuschen.

Es wurde und wird noch immer mit mit der "Ochsengalle gekämpft" und verschiedene Mittel  zur Sprengung der Farben getestet.

Klassische Marmorpapiere stelle ich für Mappen und Bücher her, das bedeutet: die Farben werden mit Stäben und verschiedenen Kämmen verzogen oder ich marmoriere Steinmuster, indem die Farben
durch Aufspritzen  mit so genannten Sprengmitteln versetzten Farben manipuliert werden.
D
abei wird mit verschiedenen Zusätzen experimentiert: Spiritus, Seifen, Pflanzensäfte usw..

Ebru   oder abstrakte Muster werden gerahmt und haben schon zahlreiche Ausstellungen geschmückt.

Missglückte Papiere mit Lufteinschlüssen oder anderen Missgeschicken verarbeite ich zu Karten, Origamischachteln und Anderem.

 

 

 

 

 

 

 
 
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